Das Phänomen der Enshittification (in Fachdeutsch: Plattformverfall) hat inzwischen auch Kleinanzeigen voll erfasst.

Die Unzufriedenheit spiegelt sich in Trustpilot ziemlich bildhaft: 1,1 von 5 Sternen.

Seit der Übernahme durch den norwegischen Online-Marktplatz-Konzern Adevinta lässt sich der typische dreistufige Verfallsverlauf beobachten: 

Erst wurden die Nutzer angelockt, dann die geschäftlichen Händler mit kostenlosen Angeboten, und nun wird die Plattform aggressiv monetarisiert, um maximalen Profit für die Investoren herauszuschlagen. Dabei werden vor allem die gewerblichen Nutzer ausgepresst, aber auch die privaten Nutzer mit aggressiver Werbung überschüttet.

Die Entwicklung bei Kleinanzeigen ist vor allem durch folgende Faktoren besonders schmerzhaft, nachdem sie der letzte Zufluchtsort für Händler war, die nicht Opfer von Amazon, Etsy, Ebay und co. werden wollten:

1. Einschränkungen, massive Gebühren, Gebührenerhöhungen & Pay-to-Win

2. Aggressive Werbung und Spam

3. Privatsphäre für die Katz (KI-liest mit)

4. Kundenservice und Automatisierung

5. Betrüger, überall Betrüger! Und der teurer Käuferschutz ist ein Witz

Danke Kleinanzeigen.de, dass ihr uns die Motivation gegeben habt, die Dinge anders zu tun.

Zur Initiative der bessere Marktplatz geht es hier lang!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert